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Für Musikliebhaber.
Revox B200er Serie
Die erste Multiroom Anlage.

 

Die wichtigsten Geräte der B200 Serie

B215 Kassetten Tonbandgerät
B215 Kassetten Tonbandgerät

Revox B215, Kassettentonbandgerät (1985-1990)

Mit der Einführung der IR-fernsteuerbaren Serie B200 wurde das weiterentwickelte Kassettentonbandgerät B215 vorgestellt. Dem neuen Design wurden die Anzeigen für die Aussteuerung und den Bandzähler/Timer durch einen Wechsel auf LC-Displays angepasst. Laufwerk und Verstärkerelektronik blieben unverändert. Hingegen wurde für die optimale Ausnutzung der verschiedenartigen Bandsorten ein Einmesscomputer eingebaut. Dieser ermittelte mit Hilfe eines integrierten Tongenerators innerhalb von 20 Sekunden durch sechs Messungen die Parameter für Aufsprechpegel, Entzerrung und Vormagnetisierung.

Auf sechs Speicherplätzen konnten individuelle Kassettendaten festgehalten werden. Neben manueller ließ das B215 auch automatische Aussteuerung in Form einer Spitzenpegelmessung und -haltung zu. Auch der Bandzähler wurde intelligenter gemacht, indem er befähigt wurde, durch einen kurzen Rechenprozess jede beliebige Bandposition einer nicht auf den Anfang gespulten Kassette festzustellen. Zudem ermöglichte die Zählerelektronik das Speichern von zwei Locatorpositionen und den Repetierbetrieb. Für diese "Intelligenz" waren im Gerät nicht weniger als drei untereinander kommunizierende Mikroprozessoren zuständig.

Revox B226, CD-Player (1986)

Äußerlich war der Revox B226 vom Vorgänger B225 kaum zu unterscheiden, im lnnern des Gerätes hatte sich jedoch einiges geändert. Die CD-Schublade war leichter und stabiler, weil nicht mehr das ganze Laufwerk ausgefahren wurde. Dafür wurde das Druckgusschassis des Laufwerkes zur Vermeidung von Resonanzen gedämpft aufgehängt. Für eine volle Mono-Kompatibilität waren zwei getrennte Digital-Analogwandler eingesetzt worden. Die Verarbeitung des digitalen Datenflusses wurde hochintegrierten lCs der neuesten Generation übertragen. Die Suchgeschwindigkeit wurde auf über 15000 Spuren/s erhöht, so dass das Scannen einer vollen CD weniger als 3 sec in Anspruch nahm.

Der B226-S im schwarzgoldenen Design war das Bijou unter den Revox-CD-Playern.

B250E Vollverstärker mit B200E Controller
B250E Vollverstärker mit B200E Controller

Revox B250 Stereoverstärker (1988)

Exakt 20 Jahre nach der ersten Revox-Hi-Fi-Analoge in einheitlichem Design stellte Revox je eine Verstärker- und Tunerfamilie mit je drei Modellen vor. Mit einem weitgehend identischen Konzept, gleichem Gehäuseaufbau und grundsätzlich gleicher Technik wurde ein ökonomischer Kurs gefahren. Das Flaggschiff der Verstärkerfamilie war der B250-S mit schwarzer, geschliffener Frontplatte, Drucktasten mit Goldfacette und echt klavierlackierten, schwarzen Seitenteilen.

Technisch identisch, aber im champagnerfarbenen Look präsentierte sich das Standardmodell B250. Eine Alternative für Preisbewusste war der B150 mit gleicher Schaltungstechnologie, aber etwas niederer Ausgangsleistung und einer einfacheren Bedienung, ohne die vielfältigen Programmiermöglichkeiten und den Controlleranschluss (Serial Link). Von den zahlreichen Anschlüssen sei hier besonders der Serial Link hervorgehoben, der den Zugang zu externen IR-Fernsteuerkomponenten ermöglichte (lR-Subzentrale B209 oder lR-Relais B206). Damit war der Weg zum fortschrittlichen Multiroom-System "Easy Line" frei.

Besonders aufwendig war die Anzeige der Hauptbedienungsfunktionen in grafischer Form oder in Worten mit einer grün leuchtenden, 20 stelligen 5-x-7-Punkte-Matrix. Als Programmierhilfe diente eine zusätzliche LCD unter der Rauchglasabdeckung. Eine Neuheit war auch die halbautomatische Programmierung der Eingangsempfindlichkeiten mit in einem R0M abgelegten Referenzwerten. Alle internen Verstärkungsänderungen wurden mit elektronischen Stellgliedern mit einem Regelumfang von 100 dB Software-
gesteuert realisiert. Sehr aufwendig war ebenfalls das Klangregelnetzwerk mit 3 bit-D/A-Convertern, um die hohe Übersteuerreserve der Schaltung nicht zu verschlechtern. Hochstrom-Endstufen in vollkomplementär-symmetrischem Design und kräftige Netzteile verliehen den Verstärkern eine hohe Standfestigkeit.

B260 Tuner
B260 Tuner

Revox B260 FM Tuner (1988)

Parallel zur Verstärkerfamilie B150, B250 und B250-5 wurde die neue FM-Tuner-Familie in neuem Design und schlanken Gehäusen entwickelt. Dem Anspruch, in Bezug auf Empfangsleistung, Übertragungsqualität und Bedienungskomfort die Leaderstellung zu halten, genügten nur modernste Konzeptionen. Es war deshalb kein Zufall, wenn Revox-Tuner oft zu Referenzempfängern bei Testzeitschriften erklärt oder von Rundfunkanstalten als Monitorgeräte zur Überwachung der ausgesendeten Programme eingesetzt wurden.

Für die Entwicklung dieser FM-Tuner-Familie standen zwei Kriterien im Vordergrund. Einerseits stieg die Anzahl, die Leistung und die technische Qualität der UKW-Stationen, und eine wachsende Anzahl von Hörern hörte ab Breitband-Kabelanlagen. Andererseits stand das neue Radio-Datensystem (RDS) vor der Einführung. Der Problematik der starken Stationen und hohen Signalpegel an Breitband-Kabelanlagen konnte nur mit einer großsignalfesten HF-Eingangsstufe begegnet werden. Für schwache Signale hingegen war eine hohe Empfindlichkeit gefordert. Zur Lösung dieser gegensätzlichen Forderungen wurden im Revox B260 zwei getrennte HF-Eingangsstufen mit den passenden Selektionsmitteln eingebaut (der preisgünstige Revox B160 war ohne Doppel-HF-Teil fest für Kabelempfang vorgesehen). Der Zukunftssicherheit diente das steckbare RDS-Modul mit eigenem RDS-Mikroprozessor zur Decodierung des digitalen Datenstromes von 1187,5 bit/s.

Damit war die superkomfortable UKW-Sendersuche mit dem B260 Wirklichkeit geworden, viele Jahre bevor die Mehrzahl der Stationen die RDS-Kennung übernahmen. Dafür war die Programmierung eines B260 vorbereitet, indem neben einem freien Stationsnamen der komplette Parametersatz pro Station, bestehend aus Frequenz, RF-Mode, Antenna A/B, IF-Mode, Mono, Blend l/ll, Muting und RDS abgespeichert wurde. Exklusiv war auch das Fluoreszenz-Punkt-Matrix-Display und das sekundäre LC-Display mit der Anzeige der
Signalstärke über einen Bereich von mehr als 100 dB und der quarzgenauen Abstimm-Mittenanzeige "Center Tuning".

B291 Tangential Plattenspieler
B291 Tangential Plattenspieler

Revox B291 Plattenspieler (1986)

Der Plattenspieler B291 enthielt gegenüber dem Modell B791 - welches mit unwesentlichen Änderungen aus dem B795 entstanden ist - ein IR Modul für die Fernsteuerung der Tonarmbewegungen.

Der Plattenspieler B291-S passte sich im Design der schwarzgoldenen S-Serie an.

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